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Das Museum der Stadt Füssen

Museum der Stadt Füssen
Museum der Stadt Füssen

Das Museum der Stadt Füssen befindet sich direkt im ehemaligen Benedektinerkloster St. Mang. Bei einem Rundgang im Museum können die Besucher die barocken Räumlichkeiten des Klosters bestaunen, mehr über die lange Stadtgeschichte Füssens erfahren, eine beeindruckende Sammlung historischer Lauten und Geigen besichtigen und einiges mehr...

Größtes Highlight des Museums der Stadt Füssen sind die Räume des Klosters St. Mang selbst, in dem es sich befindet. Jeder Raum ist architektonisch eine Augenweide und zahlreiche Kunstgegenstände aus verschiedenen Epochen illustrieren die lange Geschichte der Benedektinerabtei. Der reich stuckierte und freskierte Festsaal, der auch Kaisersaal genannt wird, ist der beeindruckendste Prunkraum des Klosters. Auch die Bibliothek, das Refektorium, das Colloquium und einige weitere Räume sind in den Rundgang des Museums eingeschlossen.

Viele interessante und bedeutende Informationen über die über siebenhundertjährige Stadtgeschichte Füssens kann man in dem Museum ebenfalls gewinnen. Besonderes Augenmerk wird dabei auch auf das Handwerk des Lauten- und Geigenbaus gelegt, als dessen Wiege in Europa Füssen gilt. Vom 16. bis 19. Jahrhundert dominierten Füssener Meister dieses Handwerk und prägten somit die europäische Musikgeschichte maßgeblich mit. Eine komplette Geigenmacher-Werkstatt veranschaulicht den Produktionsprozess der Instrumente und eine der schönsten europäischen Geigen- und Lautensammlungen ist zur Besichtigung ausgestellt.

Der älteste erhaltene Totentanz Bayerns ist ebenfalls im Museum der Stadt Füssen zu finden. In der Annakapelle des Klosters lässt sich dieser, vom Künstler Jakob Hiebeler um das Jahr 1600 geschaffene Bilderzyklus über Leben und Tod, besichtigen. Er zählt zu den den bedeutenden Monumental-Totentänzen Europas.

Gegründet wurde das Museum der Stadt Füssen schon im Jahr 1913. Es wurde aber immer wieder modernisiert und umgebaut. Ein Besuch des Museums bietet jede Menge geschichtlicher und kultureller Eindrücke. Sehenswert ist übrigens dort auch noch eine Computeranimation, die zeigt in welch prunkvolles Schloss König Ludwig II. die Burgruine Falkenstein umbauen wollte.

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