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Der Lechfall in Füssen

Lechfall in Füssen
Lechfall in Füssen

Der Lechfall ist ein einmaliges Naturdenkmal im Süden von Füssen, am Fluss Lech. Auf einem Steg, der über den Fluss führt, kann man beobachten wie sich tosende Wassermassen über mehrere Stufen zwölf Meter in die Tiefe stürzen, bevor sie in die enge Lechschlucht fließen.

Der Ende des 18. Jahrhunderts zur Nutzung der Wasserkraft errichtete Lechfall gehört zu den schönsten Geotopen Bayerns und ist ein beliebter touristischer Anziehungspunkt. Besonders bei Hochwasser bietet er ein imposantes Naturschauspiel, was seinesgleichen sucht. Nachdem die Wassermassen den Lechfall hinuntergestürzt sind, treten sie in die Lechschlucht ein, die der Fluss innerhalb vieler tausend Jahre in den Fels gegraben hat. Die Schlucht ist die einzigste in den bayerischen Alpen, durch die ein größerer Fluss noch von Menschen ungezähmt fließen kann. Die Lechschlucht hat für die Einheimischen eine hohe Bedeutung, was sich auch darin wiederspiegelt, dass der Name "Füssen" auf die lateinische Bezeichnung der Schlucht zurückzuführen ist. Auf einem Felsvorsprung am Rande der Schlucht befindet sich der "Magnustritt". Der Legende nach handelt es sich dabei um den Fußabdruck des hl. Magnus, den dieser hinterließ, als er bei seiner Flucht vor den Heiden mit einem gewaltigen Sprung über den Fluss gelangte. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts gab es sogar Wallfahrten zum Magnustritt.

Über den Lechfall führt der König-Max-Steg, der Ende des 19. Jahrhunderts entstand. In einer Nische über der Schlucht lässt sich außerdem die eingearbeitete Büste von König Maximilian bestaunen. Bei einem Aufenthalt in Füssen sollte man sich den Lechfall nicht entgehen lassen. Er gehörts zweifellos zu den eindrucksvollsten Naturdenkmälern in Europa.

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