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Die Saloberalpe

Saloberalpe
Saloberalpe

Die Saloberalpe ist ein Berg bei Füssen, der das ganze Jahr über für gemütliche Genusswanderungen ideal ist. Er befindet sich beim geheimnisvollen Alatsee, etwa 6 Kilometer westlich von Füssen, an der deutsch-österreichischen Grenze. Auf dem Berg liegt die Salober-Alm, eine gemütliche, bewirtschaftete Berghütte, die ihre Gäste mit allerlei Allgäuer Köstlichkeiten verwöhnt und ihnen auf ihrer herrlichen Sonnenterrasse traumhafte Ausblicke ermöglicht.

Die Saloberalpe bei Füssen ist das ganze Jahr über ein schönes Ausflugsziel. Ohne Schwierigkeiten können auch Familien mit Kindern oder Hunden diesen Berg erklimmen und dabei wunderschöne Naturimpressionen und Aussichten genießen. Auf einer Höhe von 1150 Metern liegt die bewirtete Salober-Alm, die zur gemütlichen Einkehr einlädt und ihren Gästen bayerische Brotzeiten, leckere Hüttengerichte, hausgemachte Kuchen sowie natürlich erfrischende Getränke und Kaffee serviert. Auf die Saloberalpe führen mehrere reizvolle Wege. In etwa 45 Minuten gelangt man durch das Faulenbacher Tal, vorbei am sagenumwobenen Alatsee hinauf auf den Berg zur Salober-Alm. Etwa genauso lange dauert es, wenn man die Saloberalpe von der österreichischen Gemeinde Vils aus auf dem sogenannten Burgenweg erklimmt, den man circa 200 Meter vor der St. Anna Kapelle findet. Wer länger wandern möchte, startet die Tour auf die Saloberalpe am Badeplatz im Füssener Ortsteil Weißensee und wandert von dort aus zum Alatsee und hoch hinauf zur Salober-Alm. Nach einer gemütlichen Einkehr in der Berghütte hat man nun die Möglichkeit über den 1293 Meter hohen Zirmgrat zum Falkenstein zu gelangen, um Deutschlands höchstgelegene Burgruine zu besichtigen. Die Burgruine Falkenstein beeindruckte mit ihrer exponierten Lage inmitten einer wunderschönen Landschaft einst bereits den bayerischen Märchenkönig Ludwig II. so sehr, dass er sie im Jahre 1883 kaufte, um aus ihr ein prachtvolles Schloss im Stil von Neuschwanstein errichten zu lassen. Lediglich sein mysteriöser Tod am Starnberger See im Jahre 1886 verhinderte die Realisierung dieses Bauvorhabens. Heute ist die mittlerweile sanierte Burgruine ein beliebtes Ausflugsziel. Im Burginneren gibt es eine Aussichtsplattform, von der aus man einen grandiosen Ausblick über das Alpenvorland bis ins Hochgebirge hat. Für diese Bergtour von Weißensee bis zur Burgruine Falkenstein benötigt man etwa 3 Stunden. Die Saloberalpe eignet sich in den kalten Monaten auch wunderbar für eine romantische Winterwanderung durch die schneebedeckte Traumlandschaft des Allgäus. Auf geräumten Wegen wandert man dann hoch zur Salober-Alm, um sich dort zu stärken und aufzuwärmen und anschließend auf der angrenzenden Naturrodelbahn zurück ins Tal zu sausen. Diese Kombination aus Winterwanderung und Rodelgaudi ist ein toller Spaß für Groß und Klein.

Eine beliebte Route, die auf die Saloberalpe führt, möchten wir Ihnen genauer vorstellen. Ausgangspunkt dieser Wanderung ist der Parkplatz am Nordufer des Alatsees. Der Alatsee ist ein geheimnisvoller See, dessen Wasser bei manchen Lichtverhältnissen rötlich schimmert. Grund dafür ist eine seltene Purpur-Schwefelbakterienschicht in 15 Metern Tiefe, deren Herkunft bis heute nicht richtig erklärt werden kann. Oberhalb dieser Schicht ist das Wasser des Sees sauerstoffreich und von besonders guter Qualität. Darunter allerdings existiert kein Sauerstoff und damit auch kein Leben mehr im Wasser. Um den See ranken sich viele Mythen und Sagen, die unter anderem von Ungeheuern in seinen Tiefen und Goldschätzen aus der Zeit des Nationalsozialismus auf seinem Grund erzählen. Die geheimnisvolle Aura die den See umgibt, führte dazu, dass er verschiedenen Allgäu-Krimis und auch Horrorstorys als Schauplatz diente. Der Alatsee ist aber vor allem ein wunderschöner, von traumhafter Landschaft umgebener, Gebirgssee und ein beliebtes Ausflugsziel. Vom Ufer des Gewässers aus führt eine breite Forststraße, die sich auch für Kinderwagen eignet, die Saloberalpe hinauf. Wer es etwas anspruchsvoller mag, nimmt statt der Forststraße den sogenannten Josephssteig – einen steilen Pfad -, der in Serpentinen den Berg hinauf führt und später wieder in die Forststraße mündet. Bei einer Wanderung auf die Saloberalpe erwarten einen tolle Ausblicke auf den Alatsee und die umliegende Bergwelt. Bevor man die Salober-Alm erreicht, zweigt ein Weg zum „Vierseenblick“ ab, den man über einen Waldpfad in etwa einer halben Stunde erreichen kann. Dieser phantastische Aussichtspunkt ermöglicht einen unvergesslichen Ausblick auf den Weißen-, Hopfen-, Forggen- und den Bannwaldsee. Nachdem man diesen Ausblick hinlänglich genossen hat, geht es schließlich über eine Almwiese zur Salober-Alm, wo man es sich bei Speis und Trank gut gehen lassen kann. Die Berghütte verfügt über eine tolle Sonnenterrasse und einen schönen Kinderspielplatz mit vielen Spielmöglichkeiten für die Kleinen. Nach der Einkehr in der urigen Berghütte, geht es anschließend über die Forststraße zum Ausgangspunkt dieser Wanderung auf die Saloberalpe zurück.

Die Saloberalpe bei Füssen ist wirklich ein tolles Ziel für einen gemütlichen Ausflug in die Allgäuer Bergwelt. Hier erwarten einen wunderschöne Naturimpressionen und Ausblicke auf das Allgäuer Voralpenland. Nach der Bergwanderung lädt die Salober-Alm dazu ein, die Seele baumeln und sich mit leckeren Allgäuer Gerichten verwöhnen zu lassen.

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