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Ein faszinierender Berg: Der Säuling

Der Säuling
Der Säuling

Mit seiner markanten Form, die einer Pyramide ähnelt, dominiert der 2047 Meter hohe Säuling die Landschaft zwischen Füssen und Pfronten. Dieser faszinierende Berg lässt sich bei einer schönen Bergwanderung kennenlernen, die sich praktisch für jedermann mit etwas Kondition eignet. Wer allerdings auf den Gipfel möchte, benötigt unbedingt Schwindelfreiheit und Trittsicherheit.

Der imposante Säuling, der oft auch als Wächter des Allgäus bezeichnet wird, lässt sich sowohl von Hohenschwangau als auch von Tirol aus besteigen. Während die Route von deutscher Seite aus als schwer gilt, eignet sich die Tiroler Route praktisch für alle Wanderfreunde mit etwas Kondition. Das gilt zumindest bis zum Säulinghaus, denn eine Gipfelbesteigung erfordert auch hier Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Ausgangspunkt für eine Wanderung zum Säulinghaus von österreichischer Seite aus ist das Örtchen Pflach, das ca. 13 km von Füssen entfernt ist. In der Nähe des Bahnhofs hier befindet sich der ausgeschilderte Hüttenparkplatz des Säulinghauses, das von Mitte Mai bis Oktober bewirtschaftet wird. An den Wochenenden lädt die Hütte allerdings schon ab April zur Einkehr ein. Für die Tour zum Säulinghaus und zurück sind ungefähr vier Stunden einzuplanen.

 

Beim Hüttenparkplatz in Pflach folgen die Wanderfreunde ein Stück weit dem geteerten Fahrweg, bis sie auf ein Hinweisschild zum Säulinghaus treffen. Nun biegen sie rechts auf einen schmalen Pfad ab, der sie in der Folge weitestgehend sanft bergauf durch eine faszinierende Gebirgslandschaft führt. Die wohltuende Höhenluft, abwechslungsreiche Naturimpressionen und tolle Ausblicke auf das weite Voralpenland machen die Tour zu einem echten Highlight. Nach rund einer Stunde wird es zusehends steiler und die Wanderer müssen etwas Kondition beweisen, während sie sich in Serpentinen den Berg hinaufbewegen. Nach ungefähr 2 Stunden erreichen sie schließlich das Säulinghaus, in dem sie sich nun bei einer herzhaften Brotzeit ausruhen können. Das Haus steht auf der Sonnenseite des Berges und bietet einen phantastischen Ausblick auf die Lechtaler und Allgäuer Alpen sowie den Reuttener Talkessel.

Familien und ungeübte Bergwanderer sollten nach dem Aufenthalt im Säulinghaus wieder zurück ins Tal marschieren. Wer über Schwindelfreiheit und Trittsicherheit verfügt, kann jetzt aber natürlich auch eine Gipfelbesteigung in Angriff nehmen. Hinter dem Säulinghaus beginnt der Steig durch die Südwand, der knackig steil hinauf zur sogenannten Gamswiese führt. Stellenweise ist der Weg hier durch Ketten gesichert; Konzentration und Vorsicht sind unbedingt vonnöten. Die Gamswiese eignet sich für ein unvergessliches Picknick beim Blick auf die Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau. Anschließend sind noch ca. 30 weitere Minuten Kraxelei erforderlich, bis das Gipfelkreuz des Säulings erreicht wird. Für die Anstrengungen belohnt werden die Wanderfreunde nun mit einem atemberaubenden Ausblick über das Voralpenland, der bei gutem Wetter bis zur Zugspitze reicht. Das Gipfelplateau hier oben wird einer regionalen Sage nach übrigens in finsteren Nächten von Hexen als Tanzboden benutzt. Haben sich die Bergwanderer an den Aussichten irgendwann sattgesehen, erfolgt der Abstieg, bei dem natürlich auch Vorsicht geboten ist.

Tolle Natureindrücke in einer atemberaubenden Berglandschaft, grandiose Ausblicke auf das Voralpenland und gemütliches Hüttenfeeling – eine Wanderung zum Säulinghaus verspricht rundum gelungene Urlaubsstunden. Eine Gipfelbesteigung ist geübten Bergwanderern vorbehalten, die sich dann auf einen Ausblick zum Niederknien freuen dürfen. 

 

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