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Ein traumhaftes Wintervergnügen: Wanderung zur Saloberalm

Winterlandschaft
Winterlandschaft

Ein traumhaftes Wintervergnügen ist die Kombination aus gemütlicher Winterwanderung, Hüttenschmaus und einer rasanten Schlittenfahrt. Ein ideales Ziel für solch einen Ausflug, der Kindern und Erwachsenen jede Menge abwechslungsreicher Eindrücke und Spaß garantiert, ist die Saloberalm, die oberhalb des geheimnisvollen Alatsees liegt. 

Bei einer Winterwanderung durch die malerische Allgäuer Schneelandschaft, einer Einkehr in einer gemütlichen Berghütte mit dem Genuss allerlei kulinarischer Köstlichkeiten und einer abschließenden Schlittenfahrt zurück ins Tal lässt sich die kalte Jahreszeit von ihren schönsten Seiten erleben. Ein perfektes Ziel für solch einen winterlichen Ausflug ist die Saloberalm oberhalb des Alatsees, der etwa 6 Kilometer westlich von Füssen liegt. Um zum Alatsee zu gelangen, fährt man zunächst in Richtung Weißensee und biegt dann nach der Ampel hinter der Brücke, die über eine Schnellstraße führt, links ab. Nun ist man auf einer Straße, die am Parkplatz Weißensee Ost entlang bis zum Parkplatz am Nordufer des Alatsees führt. Die Winterwanderung zur Saloberalm hat einen leichten Anspruch und ist somit auch gut für Familien mit Kindern, Senioren und weniger sportliche Personen geeignet. Neben warmer Kleidung und festen Schuhen sollte man lediglich nicht vergessen, auch einen Schlitten mitzunehmen. Wer keinen eigenen dabeihat, kann Modelle verschiedener Größe überall dort ausleihen, wo es auch Ski- und Snowboard-Ausrüstungen gibt.

Der zu Füssen gehörende Alatsee ist ein wunderschöner, aber auch geheimnisvoller Gebirgssee, der manchen als Schauplatz eines beliebten Allgäu-Krimis bekannt sein dürfte. Um das Gewässer ranken sich zahlreiche regionale Mythen und Sagen, und es wird auch „blutender See“ genannt. Verantwortlich dafür ist ein leichter Rotschimmer des Wassers, der nur bei besonderen Lichtverhältnissen zu sehen ist und von einer seltenen Schicht Purpur-Schwefelbakterien in 15 Metern Tiefe herrührt. Angeblich treiben Gespenster am Ufer des Alatsees ihr Unwesen und auf seinem Grund soll ein Schatz aus Zeiten des Nationalsozialismus verborgen liegen. Dichte, im Winter verschneite Wälder, umgeben diesen reizvollen See, von dessen Ufer aus eine breite, geräumte Forststraße hinauf zur Saloberalm führt.

Bei der etwa 40-minütigen Tour zur Saloberalm können die Wanderer sich auf herrliche Ausblicke auf das verschneite Voralpenland freuen, die bei guter Sicht sogar bis zur Zugspitze reichen. Nachdem man einige Zeit an der kalten Winterluft unterwegs gewesen ist, freut man sich dann in die gemütlichen Stuben der Saloberalm zu kommen, die auf 1150 Höhenmetern liegt. Hier werden die Wanderer mit allerlei Köstlichkeiten wie Tiroler Apfelstrudel, hausgemachten Kuchen und herzhaften Brotzeiten verwöhnt, die sich bei gutem Wetter auch auf der herrlichen Sonnenterrasse beim Blick auf die Tannheimer Berge und Allgäuer Alpen genießen lassen. Zur Saloberalm gehört ein Kinderspielplatz, auf dem die Kleinen die Möglichkeit haben, sich auszutoben. Nach dem Aufenthalt in der Hütte geht es zur nahegelegenen Naturrodelbahn, um rasant mit dem Schlitten zurück ins Tal zu sausen. Vor allem für Kinder ist das ein ultimatives Wintervergnügen! Die Saloberalm hat von Dienstag bis Donnerstag und am Sonntag von 9 bis 20 Uhr sowie freitags und samstags von 9 bis 22 Uhr geöffnet. Am Montag ist Ruhetag.

Herrliche Winterimpressionen, kulinarische Genüsse und rasante Schlittengaudi machen einen Ausflug zur Saloberalm in der kalten Jahreszeit zu einem großen Spaß für die ganze Familie. Diese Unternehmung sollte man bei einem Winterurlaub im Allgäu unbedingt ins Auge fassen. 

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