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Forggensee-Runde

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Forggensee-Runde

Die 30,1 Kilometer lange Forggensee-Runde ist eine der schönsten Fahrradtouren für Genießer, Familien und E-Bike-Fahrer rundum Füssen im Allgäu. Bei dieser leichten Tour werden die Radler mit herrlichen Landschaftsimpressionen verwöhnt, können sich an den allgegenwärtigen Aussichten auf die Berge erfreuen und haben im Sommer die Möglichkeit, Badespaß und eine Schiffsrundfahrt auf dem Forggensee zu genießen. 

Am Fuße der imposante Berge findet man rundum Füssen im Allgäu zahlreiche sanft hügelige oder gar ganz ebene Strecken, die ideal sind für gemütliche Fahrradtouren, bei denen sich die Traumlandschaft hier auskundschaften lässt. Die etwa 30 km lange Forggensee-Runde zählt zu den Klassikern unter den Radtouren für Genießer, Familien und E-Bike-Fahrer hier im Allgäu. Die Tour führt nicht immer direkt am Ufer des größten Allgäuer Sees entlang, sodass man auch durch viele kleine Orte und Weiler gelangt und für jede Menge Abwechslung gesorgt ist. Außerdem radelt man an neun schönen Badeplätzen vorbei und kann in der Zeit von Juni bis Oktober bei verschiedenen Haltestellen auf eines der hier auf dem Forggensee verkehrenden Fahrgastschiffe steigen. Die Schifffahrt auf dem Forggensee gehört zu den schönsten in ganz Bayern und begeistert mit einmaligen Ausblicken auf die Allgäuer Berge, die Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau sowie die Füssener Altstadt. Zahlreiche interessante Eindrücke und richtig viel Spaß sind bei dieser Radtour, die sich aufgrund ihres leichten Anspruchs auch für Kinder und Senioren eignet, also garantiert. Ihr Ausgangs- und Zielpunkt ist der Bootshafen in Füssen, bei dem Parkmöglichkeiten vorhanden sind. Der Füssener Bahn- und Busbahnhof ist lediglich etwa 10 Minuten mit dem Rad vom Startpunkt der Tour entfernt. 

Mit seiner Fläche von 15,2 Quadratkilometern ist der Forggensee der größte See des Allgäus und der fünftgrößte See Bayerns. Er ist außerdem der größte Stausee Deutschlands, denn auch wenn er sich im Sommer, wo er seinen vollen Wasserstand erreicht, perfekt in die Traumlandschaft integriert, ist er nicht natürlichen Ursprungs. Er wurde zwischen 1950 und 1954 in einem Becken angelegt, in dem sich nach der letzten Eiszeit ein wesentlich größerer See befand. Der Forggensee wird zur Stromerzeugung und zur Hochwasserregulierung am Lech nach Einsetzen der Schneeschmelze genutzt. Außerdem dient er den Wasserkraftwerken der Gegend als sogenannter Kopfspeicher der Niedrigwasseraufhöhung. Vor allem aber ist er ein beliebtes Naherholungsziel, das zahlreiche Sport- und Freizeitaktivitäten ermöglicht. Auf dem Forggensee wird allen möglichen Wassersportarten, zum Beispiel Surfen, Rudern und Segeln, nachgegangen. Die Wege entlang seiner Ufer eignen sich für ausgedehnte Wanderungen und Radtouren mit Blick auf die malerischen Berge. Im Sommer tummeln sich die Urlauber auf den gemütlichen Liegewiesen und Badeplätzen am Forggensee und von Anfang Juni bis Mitte Oktober sind hier zudem mehrmals täglich zwei Fahrgastschiffe unterwegs, die zu unvergesslichen Rundfahrten einladen. In der kalten Jahreszeit ist der Forggensee trockengelegt und sein Grund begehbar. Dann entdeckt man bei Spaziergängen durch sein Becken noch Spuren historischer Straßen, wie der alten Römerstraße Via Claudia Augusta. 

Die Forggensee-Runde beginnt beim Bootshafen in Füssen und führt im Uhrzeigersinn um das Gewässer herum. Zunächst folgt man ein Stück weit der Weidachstraße, bevor man in Richtung Festspielhaus radelt. In der Folge führt die durchgängig gut ausgeschilderte Tour durch die kleinen Ortschaften Ehrwang, Osterreinen und Dietringen bis nach Roßhaupten. Hier befinden sich der Staudamm des Forggensees und das Infozentrum im E.ON-Wasserkraftwerk, das täglich von 8-20 Uhr geöffnet hat und in dem man viel Wissenswertes über die Nutzung des Sees und die Wasserkraft allgemein erfährt. Nachdem man an der großen Staumauer hier entlang geradelt ist, geht es bergauf in Richtung des malerischen Illasbergsees. Kurz vor dem See erreicht man das Panoramastadl, ein gemütliches Berggasthaus, das die Radler mit erfrischenden Getränken, leckeren Brotzeiten und warmen Allgäuer Köstlichkeiten versorgt. Das Panoramastadl heißt nicht umsonst so, denn von seiner Terrasse aus lässt sich ein herrlicher Panoramablick über den Forggensee und die Allgäuer Bergwelt genießen. Hat man sich daran lang genug erfreut, geht es wieder aufs Fahrrad, um über Kniebis zum, von Magerrasen und Wäldern umgebenen, Hegratsrieder See zu radeln. In diesem kann man an warmen Tagen auch sehr gut Baden. Auf wenig frequentierten Wirtschaftswegen gelangt man in die Schwangauer Ortsteile Brunnen und Waltenhofen, wo sich am Forggensee-Ufer Haltestellen für die Fahrgastschiffe befinden. In Waltenhofen ist die Pfarrkirche sehr sehenswert, die auf eine der ältesten Allgäuer Kirchen zurückgeht. Vor allem der Hochaltar mit den lebensgroßen Heiligen-Statuen ist künstlerisch wertvoll und wird jeden Kirchenliebhaber begeistern. Durch die kleine Ortschaft Horn und über den Lech radelt man schließlich wieder zum Ausgangspunkt der Tour, den Füssener Bootshafen, zurück. 

Die Forggensee-Runde begeistert Genießer, Familien und E-Bike-Fahrer mit schönen Landschaftseindrücken und herrlichen Ausblicken in die Bergwelt. Besonders reizvoll ist die Radtour im Sommer, wenn das kühle Nass des Forggensees eine willkommene Abkühlung ermöglicht und man an den unvergesslichen Schiffsrundfahrten teilnehm

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