Via Hotels Füssen

RSS FeedTwitterGoogle Plus

Freilichtmuseen um Füssen im Allgäu

Freilichtmuseum
Freilichtmuseum

Insbesondere in den wärmeren Monaten sind die Freilichtmuseen rund um Füssen im Allgäu schöne Ausflugsziele für die ganze Familie. Hier kann man in vergangene Jahrhunderte und spannende Erlebniswelten eintauchen. Interessante Handwerksvorführungen und Angebote zum Mitmachen lassen die Freilichtmuseen lebendig werden und für die Kinder gibt es auch jede Menge zu erleben. Die Freilichtmuseen rund um Füssen bereichern die Kulturlandschaft des Allgäus und versprechen Spaß für Groß und Klein.

Die Erzgruben-Erlebniswelt am Grünten

In der Erzgruben-Erlebniswelt erwartet die Besucher ein interessantes Museumsdorf, das spannende Einblicke in die Geschichte des Bergbaus am Grünten und in das Leben und die Arbeit der Knappen vom 14. bis zum 19. Jahrhundert ermöglicht. Man erfährt hier viel Wissenswertes über die Geologie des Grünten und des Allgäus sowie über die Verarbeitung des Eisens und die Verhüttung im Hochofen. Außerdem lernt man die schwere Arbeit eines Schmiedes kennen, kann im Freigelände Kohlemeier, Hochofen und Rennofen besichtigen und hat die Möglichkeit im sogenannten „Grubi-Stadel“ spannende Filme über den historischen Bergbau zu sehen.

Ein besonderer Höhepunkt in der Erzgruben-Erlebniswelt am Grünten ist die geführte Rundwanderung zum „Andreas-Tagebau“ sowie zu den zwei Erzgruben „Theresiengrube“ und „Annagrube“. Hier taucht man in die unterirdische Welt der Knappen ein und erfährt vom Wanderführer viel Interessantes über deren Arbeit. Unvergessliche Impressionen sind in den Erzgruben garantiert. In der Geologiehütte im Museumsdorf lernt man viel über die Geschichte des Bergbaus am Grünten und kann zahlreiche Fossilien bestaunen, die am Berg gefunden worden sind. In der Bergbauhütte, mitsamt ihrem Stollennachbau und zahlreichen Schautafeln, wird einem der harte Arbeitsalltag der Knappen in früheren Jahrhundert näher vorgestellt. Besonders interessant ist die Schmiedehütte mit einer historischen Schmiede. Hier sieht man zahlreiche Werkzeuge, wie Ambosse und Luftschmiedehämmer, während ein Film veranschaulicht, wie früher in solch einer Schmiede gearbeitet wurde. In einer orginalgetreuen Schauschmiede kann man heute noch an manchen Aktionstagen einem Schmied bei seiner Arbeit zuschauen oder auch selbst Hand anlegen, um sich zum Beispiel ein Glückshufeisen zu schmieden.

Für das leibliche Wohl der Besucher sorgt der „Kanppenhock“ mit seiner gemütlichen Sonnenterrasse. Hier kann man leckere Brotzeiten, warme Gerichte oder Kaffee und Kuchen genießen. Die Erzgruben-Erlebniswelt hat von Mai bis Oktober täglich geöffnet und ist ein schönes Ausflugsziel für die ganze Familie.

Schwäbisches Bauernhofmuseum Illerbeuren

Das Schwäbische Bauernhofmuseum Illerbeuren wurde bereits 1955 eröffnet und ist das älteste Freilichtmuseum Süddeutschlands. Im weitläufigen Museumsgelände findet man über 30 Häuser und Höfe aus vergangenen Jahrhunderten, die einen interessanten Einblick in die ländliche Kulturgeschichte zwischen Allgäu und Ries gewähren. Auch Handwerksstätten und zahlreiche technische Gerätschaften früherer Zeiten werden hier präsentiert. Besonders interessant für Groß und Klein sind die seltenen alten Haustierrassen, die hier auf den Bauernhöfen gehalten werden. Man entdeckt, in Deutschland eigentlich ausgestorbene, Zaupelschafe, seltene Schwäbisch-Hällische Schweine oder das Allgäuer Original-Braunvieh, das früher im Alpengebiet häufig vorkam, heute aber vom Aussterben bedroht ist. Das Augsburger Huhn, die einzige bayerische Hühnerrasse, und die Bayerische Landgans sind weitere Tierarten, die hier leben. In den zu den Häusern gehörenden Bauerngärten findet man außerdem zahlreiche alte Kulturpflanzensorten. Ein weiteres Highlight des Schwäbischen Bauernhofmuseums ist das Schwäbische Schützenmuseum, das hier auf zwei Etagen viele Exponate und Waffen rund um den Schießsport ausstellt. Wechselnde Sonderausstellungen und ein buntes Kinderprogramm runden das Angebot des Schwäbischen Bauernhofmuseums ab. Hier bekommt man einen tollen Einblick, wie das ländliche Leben in Schwaben früher einmal war.

Das Allgäuer Bergbauernmuseum in Diepolz

Spannende Einblicke in das Alltagsleben in einem Allgäuer Bergdorf bekommt man im Allgäuer Bergbauernmuseum, das sich am Hang des 1200 Meter hohen Hauchenbergs im Immenstädter Stadtteil Diepolz befindet. Dieses lebendige Museum gewährt nicht nur grandiose Aussichten auf die Allgäuer Berge, sondern dokumentiert das ländliche Leben mit seinen zahlreichen alten Gebäuden, wie unter anderem mehreren Tierställen, einem Kräutergarten, einer Alpe, einem Bergbauernhof sowie einer Imkerei und einer Bergkäserei. Auch für die Kinder wird hier viel geboten. Sie können seltene Tiere bestaunen und streicheln, sich auf einem Spielplatz austoben, die Orgelpfeifen an der Klangstation zum klingeln bringen, im Spielwäldchen klettern oder sich beim „Hei-Hupfa“ aus großen Höhen stürzen. Für das leibliche Wohl von Groß und Klein sorgt die Höfle-Alpe, die leckere Brotzeiten serviert. Probieren sollte man auch den hauseigenen Honig aus der Imkerei und den Käse aus der Sennerei. Das Allgäuer Bergbauernmuseum in Diepolz hat von Ende März bis Anfang November täglich geöffnet und garantiert jede Menge Spaß für die ganze Familie.

Das Museum der Bayerischen Könige in Schwangau

In Hohenschwangau am Ufer des Alpsees steht seit Ende 2011, in unmittelbarer Nähe der Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau, das Museum der Bayerischen Könige. Den Besuchern werden hier auf 1200 Quadratmetern, in den luxuriösen Räumlichkeiten des ehemaligen Grandhotels Alpenrose, Einblicke in die Geschichte der Wittelsbacher Adelsdynastie von ihren Anfängen bis in die Gegenwart ermöglicht. Der Schwerpunkt der Ausstellungen liegt auf König Ludwig II., der Schloss Neuschwanstein errichten ließ, und seinem Vater Maximilian II., der für den Bau von Schloss Hohenschwangau verantwortlich war. Das Museum bietet raumgreifende Inszenierungen, modernste interaktive Technik, interessante Ausstellungen und zahlreiche wertvolle Original-Exponate. Ein riesiges Panoramafenster im ersten Stock ermöglicht traumhafte Aussichten auf die Schlösser und den Allgäuer Königswinkel. Das Museum kann alleine erkundet werden oder in Form einer Führung. Es stellt eine perfekte Ergänzung zur Besichtigung der Königsschlösser dar, denn hier erfährt man viele Hintergründe über diese Prachtbauten sowie deren Schöpfer. Natürlich werden neben Ludwig II. und seinem Vater aber auch andere bayerische Herrscher aus dem Hause Wittelsbach näher vorgestellt. Für das leibliche Wohl der Besucher wird in einem Café und in einem Restaurant bestens gesorgt. Ein Andenken für sich oder die Daheimgebliebenen, rund um König Ludwig II. und die Königsschlösser, bekommt man im Museumsshop. Das Museum der Bayerischen Könige ist zweifellos eines der schönsten und modernsten Museen Deutschlands. Kulturell und geschichtlich interessierte Menschen sowie König Ludwig Fans kommen hier voll auf ihre Kosten.

Die Freilichtmuseen rund um Füssen im Allgäu sind lohnenswerte Ausflugsziele für Kulturliebhaber und Familien. Hier kann man in längst vergangene Zeiten eintauchen und erfährt viel über die Kultur und die Geschichte der Region. Außerdem warten in den meisten Freilichtmuseen rund um Füssen zahlreiche spannende Attraktionen auf Kinder. Die Freilichtmuseen des Allgäus sind wirklich immer einen Besuch wert!

<< Familienprogramme in Füssen | Themenwege rund um Füssen im Allgäu >>

Verlinke diesen Artikel auf deine Seite!

Mit Freunden teilen

DelicoiusStumbleUponDiggFacebookTwitterDiigoMister WongReddit