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Gemütliche Winterwanderung um den Weissensee

Der Weissensee
Der Weissensee

Der im Gemeindegebiet von Füssen liegende Weißensee ist ein sehr schönes Ziel für eine gemütliche Winterwanderung, die in etwa anderthalb Stunden mit abwechslungsreichen Natureindrücken und prächtigen Ausblicken auf die Allgäuer und Tiroler begeistert. Die Tour hat einen leichten Anspruch und eignet sich daher auch für Familien mit älteren Kindern und rüstige Senioren.

Der Weißensee bildet den Mittelpunkt des ländlich geprägten Füssener Ortsteils, der sich aus 23 kleinen Weilern zusammensetzt. Das Gewässer ist zu jeder Jahreszeit ein beliebtes Ausflugsziel. Im Sommer kann man hier wunderbar baden und angeln, oder entlang der Ufer Spaziergänge und Radtouren unternehmen. In den kalten Monaten lässt sich der Weißensee bei einer gemütlichen Winterwanderung kennenlernen, die vielfältige schöne Eindrücke und traumhafte Ausblicke auf die Bergwelt bereithält. Die ca. sechs Kilometer lange Tour dauert etwa anderthalb Stunden und verläuft direkt am Ufer entlang auf ausgeschilderten Wegen. Am Nordufer werden diese geräumt und gesplittet, am Südufer sind die Wege hingegen naturbelassen. Feste Schuhe und winterfeste Kleidung sind Voraussetzung für die Wanderung, deren Start- und Zielpunkt das Freibad Weißensee ist. Parkmöglichkeiten sind hier vorhanden. Die Anfahrt erfolgt von Füssen aus auf der B310.

 

Am Freibad Weißensee begeben sich die Wanderfreunde auf den Uferrundweg, dem sie nun im Uhrzeigersinn folgen. Gleich zu Beginn begeistert die Tour mit herrlichen Ausblicken über den zugefrorenen See auf die Allgäuer und Tiroler Berge, die sich jetzt im Winter als weiße Wächter präsentieren. Nach etwa einem Kilometer erreichen die Wanderer die hübsche Pfarrkirche St. Walburga, deren Ursprünge ins 12. Jahrhundert zurückreichen. Ein Blick in das Gotteshaus lohnt sich; vor allem der kunstvolle Hochaltar, der vom Baumeister der berühmten Wieskirche Dominikus Zimmermann erschaffen wurde, ist überaus sehenswert. Im oberen Teil des Altars befindet sich ein Bild, das die Muttergottes beim Stillen des Jesuskindes zeigt. Unterhalb der Kirche wurde ein Ruhegarten mit einem Klimapavillon und mehreren Bänken angelegt, die zum Verweilen einladen.

Im weiteren Verlauf führt die Wanderung über verschneite Wiesen ans Südufer des Weißensees. Hier geht es durch einen stillen Bergwald, in dem es jede Menge zu entdecken gibt. Die Wanderer kommen an steilen Felswänden und einem gefrorenen Wasserfall vorbei und überqueren den 60 Meter langen Hugo-Ludwig-Steg, der 1953 angelegt wurde und über den Weißensee führt. Ein beliebtes Fotomotiv ist das sogenannte „Törle“, ein natürliches Felsentor. Mit etwas Glück sichten die Wanderer auch das eine oder andere Tier, das hier im Wald lebt. Am Südufer ist stellenweise etwas Trittsicherheit erforderlich; der schmale Pfad, der an einigen Stellen gesichert ist, kann rutschig sein. Dennoch hat die Tour insgesamt einen leichten Charakter und lässt sich problemlos bewältigen.

Haben die Wanderer den Wald hinter sich gelassen, passieren sie einige Bauernhöfe und Weiler und nähern sich langsam wieder dem Ausgangspunkt. Die wohltuende Allgäuer Winterluft, die spektakulären Ausblicke auf die Berge und die abwechslungsreichen Naturimpressionen machen die Tour zu einem echten Genuss für die Sinne. In Weißensee laden im Anschluss mehrere Einkehrmöglichkeiten zur Stärkung mit Kaffee und Kuchen oder warmen Allgäuer Köstlichkeiten ein. So geht ein vergnüglicher Ausflug an den idyllischen Weißensee zu Ende, der im Winter einen ganz besonderen Charme versprüht.

 

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