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vom Wankerfleck durch das Lobental zur Ahornspitze


Die hier vorgestellte Wanderung vom Wankerfleck durch das Lobental zur Ahornspitze bietet geübten Bergwanderern die Möglichkeit, einige der schönsten Plätze der Voralpen kennenzulernen und echtes Gipfelglück zu genießen. Die Tour ist zweifelsohne eines der absoluten Wanderhighlights rund um Füssen.

Wer beim Urlaub in Füssen Lust hat, die faszinierende Allgäuer Berglandschaft ausgiebig zu erkunden, der wird bei der hier präsentierten Tour vom Wankerfleck durch das Lobental zur Ahornspitze sicher voll auf seine Kosten kommen. Zauberhafte Landschaftsimpressionen und atemberaubende Ausblicke auf die Allgäuer Bergwelt machen die Wanderung zu einem Fest für die Sinne. Der Ausgangspunkt ist der sogenannte Wankerfleck, ein Talboden in den Ammergauer Alpen. Die Anfahrt dorthin erfolgt von Füssen über Schwangau und Buching in Richtung Trauchgau. Hinter Buching biegen Sie rechts ab in Richtung Halblech und bei Bruckschmid finden Sie linker Hand einen großen Wanderparkplatz. Von hier aus bringt Sie der Wanderbus zum Wankerfleck, der nur über Forstwege zu erreichen ist, die für Autos gesperrt sind.

Der auf ca. 1140 Höhenmetern liegende Wankerfleck zeichnet sich durch weitläufige Almwiesen aus, die von dichtem Wald umgeben und von den prächtigen Allgäuer Bergen überragt werden. Mitten in dieser Postkartenidylle steht eine kleine Kapelle, die zum Gedenken an verunglückte Bergsteiger errichtet wurde. Der Wankerfleck gilt als einer der malerischten Plätze der Voralpen und ist einfach traumhaft schön. Von hier aus folgen die Wanderfreunde den Wegweisern Richtung Lobental / Tegelberg und marschieren zunächst zum idyllisch gelegenen Bockstallsee. Anschließend geht es ins Lobental, durch das der wildromantische Lobentalbach fließt, über den eine Brücke führt. Die Wanderung begeistert von Beginn an mit abwechslungsreichen Naturimpressionen und tollen Blicken auf die Berge, wie zum Beispiel den markanten Geiselstein.

In der Folge verläuft die Tour durchaus knackig, aber auch nicht allzu steil bergauf. Die Wanderer halten sich an die Beschilderung „Branderfleck / Tegelberg“ und folgen einem alpinen Steig, in den die Forststraße irgendwann übergeht. Im Schatten beeindruckender Felswände geht es immer weiter in die Allgäuer Bergwelt hinein. Anstrengende Klettereien sind dabei jedoch nicht zu erwarten, auch wenn die Kondition durchaus getestet wird. Nach etwas mehr als zwei Stunden Gesamtgehzeit erreichen die Wanderer den Branderfleck, bei dem ein Steig hinauf zur Ahornspitze führt. Um diesen 1784 Meter hohen Berg zu erklimmen, muss doch eine kurze Kletterstelle überwunden werden, die Trittsicherheit verlangt. Dafür bietet sich dann ein phantastischer Ausblick über das weite Voralpenland, den die Wanderer erst mal eine Weile genießen können.

Am Branderfleck folgen die Wanderer am besten dem Ahornreitweg, der sie talwärts zur Bleckenau führt. Unterwegs vermitteln Informationstafeln am Wegesrand viel Wissenswertes über die faszinierende Bergnatur hier. Das Berggasthaus Bleckenau war einst die königliche Jagdhütte von Ludwig II., der im 19.Jahrhundert das weltbekannte Schloss Neuschwanstein erbauen ließ. Heute ist die Bleckenau eine urige Hütte, in der sich die Ausflügler eine wohlverdiente Stärkung mit leckeren Allgäuer Spezialitäten wie Kässpatzen und erfrischenden Getränken verdient haben. Mehrmals täglich fährt von hier aus ein Wanderbus zurück ins Tal.

Die Wanderung durchs Lobental zur Ahornspitze bietet eine Fülle von einmalig schönen Urlaubseindrücken. Diese Tour sollten sich geübte Bergwanderer bei ihrem Füssen-Urlaub nicht entgehen lassen.

 

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