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Panoramawanderung zu den Burgruinen Hohenfreyberg und Eisenberg

Burg Ruinen Eisenberg & Freyberg
Burg Ruinen Eisenberg & Freyberg

Die etwa 15,5 Kilometer lange Panoramawanderung über die Burgruinen Hohenfreyberg und Eisenberg verspricht bestes Wandervergnügen im Allgäuer Voralpenland. Die beiden größten Burgruinen des Allgäus bilden nördlich von Pfronten ein weithin sichtbares Burgenensemble und gehören zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten der Region. Von ihren Aussichtsplattformen bieten sich unvergessliche Aussichten auf die Allgäuer und Tiroler Bergwelt.

Die Burgruinen Hohenfreyberg und Eisenberg, die größten Burgruinen des Allgäus, gewähren interessante Eindrücke aus dem mittelalterlichen Leben und sind höchst sehenswert. Neben diesen zwei Attraktionen erwarten Sie bei der hier präsentierten Panoramawanderung abwechslungsreiche Naturimpressionen im Voralpenland und unvergessliche Ausblicke auf die prächtigen Berge. Die ca. 15,5 Kilometer lange Wanderung verläuft auf gut begehbaren Wegen und Ortsverbindungsstraßen, erfordert aufgrund der Länge aber dennoch eine gesunde Kondition. Sie sollten etwa fünf Stunden Gehzeit einrechnen. Start- und Zielpunkt ist das Freibad am Weißensee im gleichnamigen zu Füssen gehörenden Ort.

Sie wandern beim Parkplatz am Freibad los und überqueren zunächst die Bundesstraße, um nach Wörth zu marschieren. Hier folgen Sie einem Feldweg bis Vorderegg und weiter nach Wiedmar. Sie durchqueren den Ort und am nordwestlichen Ende biegen Sie rechts auf den Thaler Weg ab, der Sie in der Folge über Unter- und Oberdeusch nach Zell führt. Nachdem Sie dort die sehenswerte Kirche St. Moritz passiert haben, gelangen Sie am Ortsende zu dem Anstieg zu den Burgruinen, die hier im südlichen Allgäu eine landschaftsbeherrschende Burgengruppe bilden. Die spätmittelalterliche Höhenburg Hohenfreyberg und die benachbarte Burg Eisenberg, die direkt gegenüber steht, haben eine ereignisreiche Geschichte hinter sich. Gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges wurden sie von der Tiroler Landesregierung in Brand gesetzt, damit sie einem vorrückenden protestantischen Heer nicht intakt in die Hände fielen. Letztlich erwies sich die Zerstörung als sinnlos, weil das Heer die Marschrichtung änderte und gar nicht in die Gegend gelangte. Nach aufwendigen Sanierungsarbeiten sind die Anlagen wieder in einem guten Zustand und gewähren spannende Eindrücke aus dem mittelalterlichen Leben. Von Aussichtsplattformen auf den beiden Burgruinen bieten sich tolle Ausblicke auf die Allgäuer und Tiroler Berge.

Unterhalb der Ruinen befindet sich die Schlossbergalm, die zu einer gemütlichen Einkehr einlädt, bevor die Wanderung fortgesetzt wird. Beim Spielplatz der Alm beginnt ein Wanderweg, der durch eine reizvolle Berglandschaft nach Eisenberg führt. Bei der Tourist Information dort biegen Sie rechts in Richtung Zell ab, um wenig später links auf dem Rad- und Wanderweg nach Eisenberg weiter zu wandern. Sie passieren ein Bienenhaus und halten sich in der Folge an die Beschilderung nach Unterdolden. Kurz vor diesem kleinen Ort ist ein Abstecher zu einem Wassertretbecken möglich, das eine wohltuende Abkühlung gewährt. Vergessen Sie dafür nicht, ein Handtuch einzupacken. Halten Sie sich in Unterdolden rechts und folgen Sie der verkehrsarmen Ortsverbindungsstraße bis zur Abzweigung nach Oberreuthen. Über Urbental und Hubmannsegg gelangen Sie schließlich wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Wer möchte, kann bei dieser Wanderung auch noch einen Besuch des Burgenmuseums in Zell einplanen, das an den Wochenenden und an Feiertagen von 14-17 Uhr geöffnet hat. Das erst jüngst modernisierte Museum erzählt die Geschichte der Burgruinen Hohenfreyberg und Eisenberg mithilfe von Schautafeln und interaktiven Inszenierungen. Stationen speziell für Kinder gibt es hier ebenfalls. Ob mit oder ohne Museumsbesuch, die Panoramawanderung zu den Burgruinen garantiert einen abwechslungsreichen Ausflug durch die Allgäuer Voralpenlandschaft mit jeder Menge tollen Urlaubsimpressionen.

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